18.04.2003   Penasacola Beach
  Nach unserem selbst zubereitetem Frühstück packten wir mal wieder unsere Koffer ins Auto und machten uns auf den Weg nach Florida. Unsere Fahrtroute verlief direkt am Golf von Mexiko entlang. Immer wieder erhaschten wir einen Blick auf die Küste.
Im Welcome-Center von Florida, das gleich nach der Grenze am Highway lag, hielten wir an. Hier war es nun gleich deutlich wärmer als in Biloxi!
Wir nahmen neue Straßenkarten mit und ein Angestellter gab uns den Ratschlag, möglichst bald nach einem Hotelzimmer zu schauen, denn vor den Osterfeiertagen war alles recht schnell ausgebucht.
Pensacola Beach hatten wir als nächsten Aufenthalt auserkoren. Der Reiseführer beschrieb hier die Strände als die "weißesten"!
Da Pensacola Beach auf der Insel Santa Rosa Island lag, mußten wir erst über 2 sehr lange Brücken fahren. Auf der 1. Brücke standen wir bereits im Stau. Da sich dieser Stau nicht richtig auflöste, wollten wir einen anderen Ort aufsuchen. Aber wir verfuhren uns und waren kurze Zeit später wieder auf dem Festland. Etwas genervt legten wir erstmal eine Mittagspause bei "Burger King" ein.
Nachdem wir noch einmal die Karten gewälzt hatten, beschlossen wir, es noch einmal zu versuchen. Also, wieder rauf auf die Brücke, den Stau abwarten, rauf auf die 2. Brücke und nach einer knappen Stunde erreichten wir doch unser Wunsch-Ziel Pensacola Beach.
  Nach einem 1.Blick auf den Strand hier, waren wir total begeistert! Dieser feine Sand war wirklich grellweiß!!
Da hatte sich das Warten im Stau gelohnt!
Allerdings hatte ich hier viel mehr Hotelanlagen erwartet. Wir wollten uns in dem Motel "Best Western" einquartieren, aber ausgerechnet hier waren Bauarbeiten am Strand.
Nach kurzem Suchen entschieden wir uns für das schicke Hotel Hotel Holiday Inn Express.
    grellweißer Strand
  Es war hier nicht ganz billig zu wohnen, aber alles sah sehr ansprechend aus! Außerdem war im Preis ein reichhaltigeres Frühstück enthalten.
Der Hausdiener Al war ganz erfreut einmal Deutsche zu treffen und erzählte uns, er wäre aus New-Ulm Minnesota. Was für ein Zufall! Denn das ist ja eine der Partner-Städte zu unserer Heimatstadt Neu-Ulm.
  das Hotel vom Strand aus  
  Wir bekamen ein Zimmer im 7. Stock mit einem kleinen Balkon.

Die Aussicht auf den Strand und auf die andere Seite der schmalen Insel war grandios!
  Blick auf den Sandstrand   Blick auf die schmale Insel
  Wir konnten es kaum erwarten hier baden zu gehen.
Es hatte recht hohe Wellen!
Jenny war als erste im Wasser!
Brr... es war sehr erfrischend!
  einige Kinder versuchen auf
Surfbrettern das Wellenreiten
  Jenny in den Wellen...
  Am Abend erkundeten wir das kleine Zentrum dieses Badeortes. Es gab einige Restaurants und Geschäfte. Im "Bayside Grill" fanden wir einen hübschen Platz. Hier aß ich zum ersten Mal "Shrimps in Cocospanade". Das war eine witzige Mischung! Erst kam ein Geschmack, der an Weihnachtsplätzchen erinnert, und dann biß man auf die Shrimps!
Danach bummelten wir noch über den "Quietwater Beach and Bordwalk". Das war eine Ansammlung von Restaurants, Bars und Geschäften auf einem Holzsteg direkt über der Bucht. In einer Bar mit guter Musik fanden wir noch einen freien Tisch. Aber nach ungefähr einer Stunde, tauchte ein Sheriff auf und bat uns das Lokal zu verlassen. Jenny hatte hier mal wieder keinen Zutritt nach 21.30 Uhr. Dieses Gesetz, daß Jugendliche über 18 aber unter 21 keinen Zutritt (selbst in Begleitung der Eltern) in Bars hatten, stimmte uns alle recht ärgerlich!

  19.04.2003   Penasacola Beach
  Aufstehen und erst einmal rausgucken! Es war toll, am frühen Morgen auf dem Balkon zu stehen und auf den noch ruhigen Strand zu schauen.
Das Frühstückbuffet überraschte uns auch angenehm. Wir konnten Bagels, Toastbrot, Donuts, Cereals, Joghurt, Obst, Kaffee und Saft nehmen. Für amerikanische Hotels war dies eine Vielfalt. Normalerweise gab es nur Donuts und Kaffee.
  Wir hatten am Strand Liegen und Sonnenschirme gemietet, denn ohne Schatten hielten wir es nicht aus!

Überall im Sand und am Ufer lagen tolle Muscheln.
Wir sammelten sehr eifrig!

  unser Platz am Strand tolle Muscheln der Strand
  Wir verbrachten einen schönen Tag am Strand. Am Abend fuhren wir nach Pensacola. Hier wollten wir uns noch den "Historic District" ansehen. Zum Glück gab es Richtung Festland keine Staus über die Brücke. Es amüsierte uns, das es auf einer der Brücken eine extra Spur für Angler gab. Hier war alles genau mit Nummern genau eingeteilt und in fast jedem Sektor stand ein Angler!
Eigentlich hatten wir gehofft in dieser "Altstadt" von Pensacola ein paar nette Lokale anzutreffen, so wie das bei uns üblich ist. Aber hier standen nur ältere Häuschen! Sie waren zwar nett anzusehen, aber wir suchten doch weiter nach einem Restaurant.
  In einer kleinen Bucht am Jachthafen entdeckten wir ein Lokal, aber das erschien uns sehr teuer. Dafür konnten wir hier den Sonnenuntergang bewundern.
Nach kurzem Herumfahren fanden wir dann endlich ein passendes Lokal. Das "Landry's Seafood House". Die Pasta hier und die Salate waren ganz ausgezeichnet!
Gegenüber befand sich ein Geschäft das "Alkoholisches" verkaufte. Hier nahmen wir einen californischen Rotwein mit.
      Sonnenuntergang am Jachthafen
  Die Rückfahrt über die Brücken verlief in dem üblichen Stau. Das war hier ganz normal! Dann machten wir es uns auf unserm kleinen Balkon gemütlich und ließen uns den Rotwein schmecken...


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