15.04.2003   Biloxi
  Nun war der Stadturlaub ersteinmal zuende und wir packten unser Koffer. Am frühen Morgen verließen wir New Orleans und fuhren die Golfküste entlang Richtung Florida. Unser nächstes Ziel war der altbekannte Badeort Biloxi. Dieser Abschnitt des Golfes wird auch gern "amerikanische Riviera" bezeichnet, wegen seiner Sandstrände und der üppigen Vegetation.
Zuerst waren wir von dem Seebad enttäuscht. Die Stadt zog sich zwar meilenweit am Sandstrand entlang, aber der Highway verlief parallel zum Strand, und die vielen Motels und Hotels lagen auf der anderen Straßenseite. Ich hatte mir ein ruhiges Motel direkt am Strand vorgestellt.

  Auf einem Parkplatz in Biloxi machten wir Halt um uns den Strand genauer anzusehen, und die Wassertempertur mit unseren Füssen zu "messen". Wir fanden das Wasser recht warm..
  erster Blick auf den Strand   Wassertemperatur messen...
  Nach längerem Suchen nahmen wir eine Suite im Days Inn. Das Motel war ein ganzes Stück von der Straße entfernt, und hatte vor allem einen sehr schönen Innenhof mit einem hübschen Pool.
Bei Hooters nahmen wir ein ausgiebiges Mittagessen ein. Die Bedienung hier erzählte uns ganz begeistert von ihrem Aufenthalt in Deutschland und gab uns Tipps für Biloxi.
 

Anschließend verbrachten wir einen sehr entspannenden Nachmittag am Pool.
  hübscher Innenhof mit Pool   es ist etwas erfrischend!
  Am Abend wollten wir den Ort Biloxi etwas näher kennelernen. Gut das wir ein Auto hatten, denn diese kleine Stadt war wirklich meilenweit auseinandergezogen. Wir suchten eine ganze Weile nach einer Pizzeria namens "Papa John", denn in unserem Motel lagen Prospekte davon aus. Aber wir wußten nicht, daß es sich hierbei um kein Restaurant, sondern um einen Pizza-Zulieferungsdienst handelte...
Deshalb fuhren wir weiter auf der Suche nach einem anderen Restaurant. In der Ferne sahen wir größere Gebäude, dieses waren Casinos. Biloxi hat 7 große Casinos. Es waren zwar nicht so imposante Anlagen wie in Las Vegas, aber die Buffets konnten sich durchaus mit denen dort messen. Im Grand Casino aßen wir an diesem Abend ein italienisches Buffet (Murano's Italian Buffet), das wirklich hervorragend war!
Alleine die Vorspeisen (Mississippi's longest antipasto bar) waren die Fahrt dorthin wert!

  16.04.2003   Biloxi
  An diesem Morgen wollten wir unser Frühstück selber zubereiten!
Kaffee gab es im Motel, nur den Rest mußten wir uns noch besorgen. Im Supermarkt fanden wir alles, Cornflakes, Milch, Obst, Bananen-Muffins.. und vor allem Einweg-Geschirr!! Leider fanden wir nirgends einen Bäcker, der frische Brötchen (nach deutschem Rezept) herstellte.

  Idyllisches Frühstück
am Pool...
  Jenny kämpft mit der Verpackung   es ist angerichtet!
  In der Gartenanlage um den Pool wuchsen sehr viele Palmen und Pflanzen.
Diese Palmensorte hatte es mir besonders angetan. Außerdem "blühte" sie gerade!
  schöne Palmen rund um den Pool   eine seltsame Blüte!
  Am Nachmittag fuhren wir mit dem Auto den kilometerlangen Sandstrand entlang auf der Suche nach einem schönen Badeplatz.
Der Strand war ziemlich leer, nur an manchen Stellen waren Liegen mit Sonnenschirmen aufgestellt. Es war wohl auch noch nicht die richtige Badesaison!
Beim Wahrzeichen von Biloxi, dem Leuchtturm befand sich auch ein "besiedelter" Strandabschnitt. Hier wollten wir mal das Wasser testen!

    Der Leuchtturm von Biloxi
  Es war sehr windig am Strand, und deshalb waren nur sehr wenig Leute hier. Auch im Wasser spielten nur ein paar Kinder. Ich hielt nur die Füsse rein...

  der Strand   die Casinos sind auch am Strand
  Am lustigsten waren hier die Möwen am Strand!
Einige Kinder fütterten sie und die Vögel flogen dann gleich in Scharen um uns herum!
Hitchcocks Vögel ließen grüßen...
  die Jungs ärgern die Möwen   Vorsicht! Möwen im Anflug
  Ein paar Jugendliche versuchten mit diesem riesigen Wasserfahrrad im Meer zu radeln...
Aber das schien gar nicht so einfach zu sein! Immer wieder fiel das Gefährt um. Vielleicht war es an diesem Tag auch zu windig!
Jet-Ski wurden hier auch verliehen. Der Preis für eine halbe Stunde war allerdings sehr hoch!
Nachdem wir genug vom Wind durchgepustet waren, packten wir wieder unsere Sachen zusammen und begaben uns in das eher windstille Motel.
  heißes Wasserfahrrad  
 
Am Abend wollten wir im Casino Magic das Key West Buffet ausprobieren.
Aber ein erster Blick auf das wenig attraktive Buffet ließ uns wieder gehen.
Wir fuhren den langen Weg wieder zurück und versuchten statt dessen das Buffet im Treasure Bay Casino.
Das war gigantisch!
Krabben, Krebse, Scampis, Spareribs... Salate! Eine Bedienung mußte Richy erst zeigen, wie die Krabbenbeine zu knacken waren.

Auch das Nachtischbuffet hier war super!! Vor allem diese schwarze Schokoladentorte!

  garnicht so einfach..
Krabbenbeine knacken
das Treasure Bay Casino am Abend!
  Nach diesem guten Abendessen wollten wir noch ein bißchen im Casino herumlaufen. Aber ein äußerst strenger, unfreundlicher Türstehen ließ uns nicht ins Casino. Jenny war es trotz ihrer 18 Jahre nicht erlaubt das Casino zu betreten! In USA muß man 21 sein, um hier eingelassen zu werden!

  letzte Seite  nächste Seite