21.04.2003   Panama City Beach
  Heute ging es wieder weiter. Nach dem Frühstück packten wir unsere Koffer in das Auto ein. Unser Route führte uns wieder nah am Strand des Golfes vorbei. Nach etwas 3 Stunden erreichten wir Panama City Beach. Diese Stadt bestand wieder aus einer sehr langen Straße dem "strip" an der die Hotels, Motels, Restaurants und Vergnügungsparks lagen. Es war überall sehr quirlig, vor allem waren viele Jugendliche unterwegs.

Wir sahen uns mehrere Motels an und entschieden uns dann für das Days Inn.
Es war ein recht großes mehrstockiges Gebäude, aber die Lage direkt am Strand war gut und wir erhielten ein ebenerdiges Zimmer mit großer Terrasse! Von hier aus konnten wir direkt an den Strand gehen!

Dieses Motel war auch bei den Jugendlichen sehr beliebt, denn überall auf den Balkonen waren Gruppen zu sehen.
Motel von oben (Hotelfoto Days Inn)

 

Besonders fiel uns die schöne Außenbepflanzung des Motels auf. Zwischen verschiedenen Palmenarten blühte es üppig..
  Außenanlage vor dem Hotel   es blüht...
 

Der Pool war mit einem Wasserfall ausgestattet und machte einen wildromantischen Eindruck. Leider war das Wasser, wie wir später feststellten sehr kalt!
  Motel vom Strand aus   der Pool mit Wasserfall
  Von unserer großen Terrasse aus konnten wir direkt über eine Treppe zum Strand hinunter.

Allerdings waren die Palmen vor unserer Terrasse etwas "zerrupft". Da war es wohl mal sehr stürmisch...
  unsere Terrasse   der Palmengarten
  Gleich neben dem Motel befand sich wieder ein "Hooters". Diese Restaurantkette kannten wir schon aus Biloxi und wir bekamen wieder ein recht schnelles, reichliches Mittagessen. Den Nachmittag verbrachten wir am Strand oder auf der Terrasse.

Am frühen Abend wurde es immer lebendiger auf den vielen Balkonen. Ich hatte den Eindruck, das überall Zimmerparties gefeiert wurden...
Klar, alle warteten auf den Sonnenuntergang, der hier sehr gut zu sehen war!
 
  Sonnenuntergang... ...am Golf von... ...Mexiko...
  Am Abend fuhren wir mit dem Auto noch die lange Straße ab, hier waren nun alle Vergnügungsparks in Betrieb. Viele Jugendliche feierten Straßenparties, sie saßen auf den offen Ladeflächen der Pick-ups und ließen sich die Straße rauf und runter kutschieren.
Wir kauften uns wieder ein Flasche Rotwein, die wir gemütlich auf unserer schönen Terrasse trinken wollten. Aber wir hatten ein Problem damit! Der Getränkeverkäufer durfte sie uns nicht aufmachen, und wir hatten keinen Korkenzieher dabei. Wir fragten unseren Terrassennachbarn, einen recht gewichtigen Amerikaner. Er meinte, wir sollten die Flasche in ein Handtuch wickeln und an einen Felsen hauen... dann würde der Korken schon rausgehen. Das wollten wir lieber nicht probieren! Die Jungs über uns hatte auch keinen, aber sie waren aus Deutschland und wir unterhielten uns eine Weile mit ihnen. So mußten wir doch noch 3 Dollar investieren und einen Flaschenöffner kaufen.

Den ganzen Tag über hatten wir schon Probleme mit der Toilette gehabt. Das Wasser floß nicht richtig ab. Es war auch schon jemand vom Hausservice da, aber nach kurzer Zeit war das Problem wieder da. Als ich dann um Mitternacht noch einmal die Toilette benützte, sprudelte das Wasser nur so raus. Es kam über den Rand, floß ins Bad und in die Zimmer! Das Wasser im Becken floß nicht ab und gleichzeitig war der Schwimmer im Spülkasten hängen geblieben...
Wir alarmierten schnell den Hausservice, der dann gleich mit mehreren Leuten und Handtüchern kam und unseren "privaten" Swimmingpool im Zimmer beseitigte.
Jenny und ich lagen während dieser Putzaktion kichernd im Bett...

  letzte Seite  nächste Seite