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09.03.2004

Barcelona von oben
Dienstagmorgen:
Dieses Mal schlafen wir schon besser. Wir stärken uns wieder ausgiebig an dem Frühstücksbuffet. Auch der Kaffee schmeckt heute schon deutlich besser! Dann packen wir alle mitgebrachten Lebensmittel und andere gewünschte Sachen aus Deutschland in eine Tasche und machen uns auf den Weg nach Cornellà. Hier besuchen wir nun Conny in ihrem kleinen Zimmer.
Nach einmaligem Umsteigen erreichen wir nach einer guten halben Stunde Fahrt Cornellà. Conny ist auch am Bahnhof und holt uns ab. In diesem Vorort geht es weniger hektisch zu wie in Barcelona. Ein kleiner Fußmarsch durch die Fußgängerzone und wir sind in ihrer Wohnung. Die Wohnung selber ist recht groß, nur die einzelnen Zimmer sind klein. Das ist wohl so in Spanien...
Wir schlendern noch ein bißchen durch Cornellà, hier ist heute auch Markt. Kleidung und Haushaltsgegenstände werden hier an vielen Ständen verkauft.
(Bilder zum Vergrößern bitte anklicken)
      auf dem Markt in Cornellà hier blüht es schon... Auffahrt zum Montjuic
Heute ist das Wetter wieder besser, die Sonne scheint, nur der Wind ist etwas frisch. Mit dem Zug fahren wir wieder zurück nach Barcelona und steigen dann in eine Art Schrägaufzug um. Mit diesem fahren wir auf den 173 m Montjuic. Leider geht es von der Endstation dieses Zuges nicht weiter...außer zu Fuß 3 km den Berg hoch! Die Seilbahn und die Busse nach oben verkehren hier im März nur am Wochenende!
Aber es standen genügend Taxis bereit, die uns für einen Spezial-Preis auf die Spitze des Berges fuhren und auch wieder abholten. Der ganze Berg ist als großer Park angelegt, und wir fuhren an schön angelegten Gärten und Blumenrabatten vorbei.
Die Sicht von der Festung aus war grandios! Von hier sah man erst wie groß diese Stadt ist!

          Blick Richtung Olympiahafen der Industriehafen hier liegen tausende von Containern
  Wir geniessen den Blick nach unten... Barcelona liegt uns zu Füssen....
          die Festung von außen Conny... mal ganz stark! Skulptur im Park
Wir genießen die Aussicht auf Barcelona unter uns und vor allem auch das schöne Wetter. Die Sonne scheint, nur der Wind ist manchmal etwas kalt.
Unser Taxifahrer holt uns auch brav wieder oben ab und erzählt uns sehr erfreut, das er eben noch 2 "Münchner" gefahren hat. Wir haben ihm bei der Auffahrt gesagt, das wir aus der Nähe von München kommen.

Mit dem Schrägaufzug geht es wieder in die Stadt und erstmal zum Essen. Auf Empfehlung eines Bekannten von Conny gehen wir ins Apolo Hotel. Hier soll es ein gutes preiswertes Mittagsmenü geben. Im Preis von 9 Euro sind Getränke, Vor- Hauptspeise, Nachtisch und Kaffee enthalten. Meine Hauptspeise ist etwas seltsam, aber dafür ist der Salat und der Nachtisch besonders gut.

Nach dieser wohltuenden Pause, machen wir uns wieder auf den Weg. Wir schlendern durch El Raval, hier gibt es auch eine Rambla, sehen alte vergammelte Häuser und Neubauten. Überall auch wieder das enge Gewirr der doch recht dunklen Gassen.

Nach kurzem Spaziergang erreichen wir die Bibliothek, die in einem alten Gebäude untergebracht ist. Wir besichtigen den schönen Innenhof. Besonders gefallen uns hier die Mandarinenbäume.
    enge Gassen in El Raval
          der Innenhof in der Bibliothek Mandarinenbäume ein Riesenkopf in einem Innenhof
Wir laufen weiter durch El Raval und kommen an das Museum für zeitgenössische Kunst. Dies ist auch ein Richard-Meier Bau. Dieser Architekt aus USA hat auch in Ulm das Stadthaus und die Wissenschaftstadt gebaut.
Vor dem Museum sind lauter Jugendliche mit ihren Skate-Boards und üben Sprünge. Als Fussgänger muß man hier ziemlich aufpassen!
Es ist spät am Nachmittag und wir beschließen eine kleine Pause einzulegen. Conny fährt zu Freunden und wir gehen in unser Hotel. Am Abend wollen wir uns wieder treffen.
Dieses Mal ist das baskische Restaurant "Sagardi" unser Ziel. Das wurde uns von Freunden empfohlen. Hier steht man gemütlich herum, es gibt keine Tische... Immer wieder kommen aus der Küche Platten mit sehr lecker aussehenden Häppchen. Jedes Brot ist mit einem Zahnstocher versehen. Man nimmt sich einfach eines herunter und legt den Zahnstocher auf einen Teller. Abgerechnet wird dann nach der Summe der Zahnstocher!
Wir stellen uns in die Nähe der Küchentür und richtig, immer wieder kommen feine Häppchen, mal mit Fisch, mal mit Schafskäse, mal mit Serrano-Schinken oder mal was süsses! Erweckt ein Häppchen unseren Appetit greifen wir zu, oder wir gehen der Platte nach und grapschen über die Leute drüber, um dies zu erlangen. Wir stehen vor der Platte mit den Serrano-Broten. Immer wieder kommt jemand und greift über uns hinweg zu den Broten. Die Atmosphäre hier ist sehr locker und wir kommen auch sogleich mit anderen Leuten ins Gespräch!
Irgendwann sind wir dann satt und bezahlen unsere "Zahnstocher" und Getränke. Wir lassen uns dann in der Bar "Maremelinda" auf einen Abschlussdrink nieder...

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